Bei Personalblogger bloggt der Personaler

Bei Personalblogger bloggt der Personaler. So zumindest ist der Gedanke dieses Blogs. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es gar nicht so einfach ist, ein Blog zu betreiben und regelmäßig Artikel zu veröffentlichen. Bloggen ist zwar ganz einfach, kostet aber bei fundierten und insbesondere bei längeren Artikeln nicht zu unterschätzende Ressourcen. Und die muss man erst einmal haben. Da bloggen meine große Leidenschaft ist, nehme ich sie mir einfach. Zumal ich mir als selbstständiger Berater meine Zeit frei einteilen kann (im Übrigen ist das Blog schreiben zwar einfach – nämlich einfach drauf los schreiben – aber es gibt noch jede Menge Dinge zu beachten, damit ein Blog auch erfolgreich wird. Ein Geheimnis verrate ich vorab: Es sind die Inhalte ;-))

Anders schaut das aber oftmals bei Ihnen aus, lieber Personaler, liebe Personalerin. Neben dem Tagesgeschäft auch noch bloggen? Wird sich vielleicht der oder die andere fragen. Wann soll ich das denn noch machen? Und wie geht das eigentlich?

Es gibt da draußen einige, die sich wirklich schon mit einem eigenen Blog versuchen. Wolfgang Goebel von McDonald’s zum Beispiel. Oder Robindro Ullah von der Bahn. Auch Christoph Fellinger von Beiersdorf gehört dazu. Oder Jörg Buckmann von den Verkehrsbetrieben Zürich, der hier die Schweiz vertritt. Auch von „Silberschweif“ Dominik A. Hahn von der Allianz hat der eine oder  andere mit Sicherheit schon mal gelesen. Kennen Sie auch Tim Verhoeven von Weidmüller? Oder Lena Neumann von SMA Solar Technology? Auch Florian Schrodt von der DFS Deutsche Flugsicherung bloggt. Oder wer kennt nicht „Mein Freund die Arbeitgebermarke“ von Jannis Tsalikis (MSL Group). All diese Personen bloggen. Der eine mehr, der andere weniger. Denn nicht jeder hat die Zeit zum regelmäßigen Bloggen.

Aber genau das macht einen Blog aus: Die Regelmäßigkeit. Die Aktualität. Die Ansprache. Schauen Sie sich aber mal um bei Herrn Goebel. Oder Herrn Fellinger. Da passiert teilweise über Wochen, über Monate hinweg nichts. Schade. Auch andere versuchen sich am bloggen, schreiben einen Artikel und verschwinden dann in der Versenkung.

Und das finde ich sehr schade. Ein Blog bietet ungeahnte Möglichkeiten, sich der Außenwelt mitzuteilen, einen Expertenstatus zu erschreiben und sich mit der Community zu vernetzen.

Und genau darum geht es in diesem Blog. Er soll die Berührungsängste nehmen, soll ein Sprachrohr sein und er soll der Vernetzung dienen. Und vor allem soll er eins machen: Spaß. Dem Autor. Dem Leser.

Und den wünsche ich uns allen!

Henner Knabenreich About Henner Knabenreich

Henner Knabenreich ist Geschäftsführer der knabenreich consult GmbH. Der Recruiting erfahrene Diplom-Kaufmann berät Unternehmen bei der Optimierung ihres Arbeitgeberauftritts. Mit einem Team von erfahrenen Partnern konzipiert und realisiert er Karriere-Websites, Mitarbeiterblogs und Recruiting-Videos. Auch unterstützt er Arbeitgeber beim Einstieg ins Social Web. Er ist Buchautor, Initiator des „personalbloggers“, einem Blog von Personalern für Personaler, Initiator des ersten klimaneutralen und nachhaltigen HR-Events, Co-Initiator der „Goldenen Runkelrübe“ sowie Referent zu den Themen Personalmarketing und Social Media. Darüber hinaus schreibt er in seinem als HR-Blog des Jahres ausgezeichneten Blog „personalmarketing2null“ über Personalmarketing und die Einflüsse des Social Web auf Employer Branding und Recruiting – auch aus der Sicht der Kandidaten.

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