Social Media: A bisserl Kultur muss sein.

Two, three, four – eins, zwei drei – na, es is nix dabei ja, wenn ich euch erzähl‘ die G’schicht…

Okay okay, Falco, wird gemacht, ist ja wirklich nichts dabei, obwohl… Ja obwohl mein Besuch im schönen Wien schon ziemlich spannend war. Ich war mal wieder auf einen Vortrag in Wien – nun ja, reich wurde ich nicht dabei, aber reisen und vortragen bildet. So war es auch dieses Mal und ich kehrte immerhin reich an Erfahrungen zurück in die beste Stadt der Welt. Ich habe in der Tat wieder Vieles entdeckt und gelernt. Wussten Sie zum Beispiel, was ein Parkpickerl ist? Ich auch nicht, dafür aber Magister Manfred Juraczka, und der muss es wissen, schliesslich kandidiert er für irgendwas und steht für nichts weniger als für den Neustart Wiens. Nicht gerade wenig, was sich da der Manfred geschultert hat. Aber ich wollte ja nicht über Politik, sondern über Social Media, über die Anne über ihr Buch und über Kultur sprechen. Aber der Reihe nach.

Being Social: Opening Discussion

Ich war eingeladen, an einer Kurzkonferenz über das Vorgehen der VBZ in der Personalgewinnung und über die neue und zentrale Rolle der Vorgesetzten in der Bewerbung freier Stellen zu berichten. Eingeladen hatte Anneliese Breitner,  ihres Zeichen frischgebackene Buchautorin und Unternehmerin aus Wien. Bemerkenswert war die Form dieser Opening Discussion. Kurze, etwas zehnminütige „Appetizers“ der Themengeber, die Zuhörer machen sich Notizen und halten Fragen fest. Diese werden auf Notizzetteln festgehalten und dann anschliessend an vertiefenenden Diskussionsrunden in ungewungenem Rahmen diskutiert und vertieft. Eigentlich simpel, aber doch effektiv und für mich neu, dieses Format. Endlich erhalten Referent und Teilnehmer genügend Zeit, um sich richtig auszutauschen. Ach ja, Stichwort Referent. Ich war natürlich nicht alleine da. Auch Johanna Meixner hat referiert, Co-Autor Michael „Mike“ Gattereder und Anneliese Breitner. Alles waschechte Österreicher. Schien mir mindestens so. Mehr zur Veranstaltung…

… nichts desto Trotz, ich bin das schon gewohn im TV-Funk da läuft es nicht – Cha“ …

Being Social: Das Buch

… ja so oder so ähnlich hat sich Anneliese Breitner wohl gedacht, als sie bemerkt, dass wohl im Buch- und Blätterwald vieles zum Thema Social Media in Personalmarketing und Recruiting läuft – aber der Einfluss der neuen Kommunikationsformen auf die Unternehmenskultur, die Kommunikation und die Arbeitsplätze thematisch noch nicht so angekommen zu sein scheint. Also hat sie aus ihrer 2011 durchgeführten Studie ganz einfach mal ein Buch gemacht. Being Social heisst es und es sieht ziemlich gut aus, verdammt gut sogar. Zauberschön, wie meine Kollegin Katharina sagen würde. Darin beschreiben die Autoren die Veränderungen, die von Social Media ausgehen und auf die Unternehmenskulturen, auf die interne Kommunikation und auf Arbeitsplätze einwirken. Mal was anderes und definitiv interessant.

„Wir treffen Jill und Joe und dessen Bruder Hipp und auch den Rest der coolen Gang…“

Being Social: Anneliese Breitner

Nicht mit Jill und Joe, aber mit mit der eingangs erwähnten coolen Gang (Mike und Johanna) war ich nach getaner Arbeit beim Reisinger und habe die Gelegenheit genutzt, um Anneliese Breitner zu „Being Social“ und ihrem Buch zu befragen. Für Anne ist Social Media nichts weniger als ein Kulturwerkzeug, weil es Transparenz über Kommunikation schafft, weil es die Interaktion fördert und die soziale Zugehörigkeit fördert. Darum sind Soziale Medien weit mehr als nur Marketinginstrumente. Sie schreibt Social Media die Kraft zu, ein wichtiges Werkzeug für die Entwicklung der Unternehmenskultur zu sein. Oder es zu werden. Schon heute werde dank der Sozialen Medien an heiklen Themen wie Umang mit Macht im Unternehmen, Hierarchie und Kontrolle gekratzt. Mehr zum Thema Social Media als Kulturwerkzeug und das ausführliche Interview gibt’s hier.

„Check it out Joe, ha !“

Being Social: Wiener Schmäh

Reisen bildet, und die wunderbare Stadt Wien „auszuchecken“ und die Menschen und ihren Wiener Schmäh kennen zu lernen lohnt sich definitiv. So weiss ich jetzt zum Beispiel, was Schaumrollen sind. Oder dass Parkpickerl Wahlkampfthema sind. Ich weiss, wass Hättiwari heisst und kenne sogar ein bisschen die Stadtteile Wiens. Ach ja, jetzt würde mein Bloggerkollege Lukas Zulehner wohl sagen: „Aber Wien ist nicht Österreich – Wien ist Wien.“ Vermutlich hat er ja recht. Aber, eben, das diskutieren wir dann ein andermal. Sonst heisst es wieder, der Buckmann kann sich nicht kurz fassen.

Alles klar, Herr Kommissar?

 

 

Joerg Buckmann About Joerg Buckmann

Jörg Buckmann bloggt aus der Schweiz - er wird immer wieder auch Themen einbringen, die vieleicht in Deutschland etwas weniger bekannt sind. Jörg Buckmann, 43, ist seit fünf Jahren zusammen mit seinem HR-Team bei den Verkehrsbetrieben Zürich für viele Themen der Personalarbeit zuständig - sein Herz schlägt aber besonders für Fragen des Personalmarketings und der Personalgewinnung. Diese Leidenschaft lebt er auch in seinem eigenen Blog "blog.buckmanngewinnt" aus. Die VBZ haben in der Vergangenheit immer wieder mit guten Ideen für positive Schlagzeilen gesorgt und sind unter anderem Preisträger des Queb für die beste Recruitingkampagne 2011 und Gewinner des HR-Contests der DGFP 2011 in Wiesbaden.

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  1. […] Being Social. Darin beschreibt sie zusammen mit ihren Co-Autoren den Einfluss von Social Media auf Unternehmenskultur, Kommunikation und auf die Arbeitsplätze der Zukunft. Nach getaner Arbeit haben wir uns in einem […]

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