Gezittert – Geslammt – Gewonnen – Summary des ersten Recruiter Slams #RS15

Foto: Marcel Grünelt, KTP

Foto: Marcel Grünelt, KTP

„Aha, so also geht RecruiterSlam“, dachten sich mit Sicherheit eine ganze Menge der am Donnerstag in Stuttgart anwesenden Besucherinnen und Besucher, Slammer und auch wir von den Veranstaltern. Aber, um es gleich einmal vorwegzunehmen: unser Konzept ging auf und wir konnten meine anfangs sehr vage Idee auf den Punkt umsetzten. Es ist aber wie bei allen Festivitäten die man plant: sie gehen im Verhältnis zu den Vorbereitungen immer viel zu schnell vorbei. So sitze ich nun hier und versuche meine Eindrücke zu sammeln und in diesem zu fassen. Dies wird schwer….

Foto: Marcel Grünelt; KTP

Foto: Marcel Grünelt; KTP

 

RecruiterSlam – der Battle begann

Bereits die Tage zuvor merken wir einen deutlichen Anstieg der Coversion auf unseren Social Mediakanälen sowie auf unserer Homepage und die organische Reichweite erhöhte sich drastisch. Dies spiegelte sich dann auch in den Vorverkäufen der Karten wieder, so dass wir unsere Zielmarke 300 Besucher am Abend dann tatsächlich erreichen konnten. Um 20.00 Uhr ging es gleich mit einem Poerty-Brett der Jungs von AnKlang los, unserer Band an diesem Abend. Als dann Tobias Meinhold die Bühne betrat und die Moderation des Abends startete wussten wir alle – der Battle beginnt: Jubin Honafar, unser Beginner und „Opferlamm“ erzählte uns eine Geschichte von einem Freund dessen Freundes der einen Freund hat und dessen ersten Schritte in der Liebe und was dieses wiederum mit Bewerbung und Candiate Experience zu tun hat. Die Wertung begann dann mit Jan Hawliczek und Tobias Ortner, die uns eine Tinder-Interaktions-Show mit geplanter Verwirrung und teilweisen Eskalationen boten. Der folgende englische Beitrag von Martijn Smit unterstrich neben deutlichen Unterschieden zwischen Holland und Deutschland, wieso Recruiting so richtig Spaß machen kann. Henrik Zaborowski schaffte es anschließend mit seinem durchgängig gedichteten tiefsinnigen Beitrag alle in seinen Bann zu ziehen. Nach der Pause beschrieb uns Ute Neher, wie man es schafft Ute zu sein, zu bleiben und als solche den richtiger Arbeitgeber gefunden zu haben. Bei Bernd Schmitz, der mit einer extra für den Slam gezeichneten Präsentation aufwartete wurde klar, es kann viele Jobs geben, nur den geilsten, den nicht, denn den hat er. Den 7. und letzten Slot an diesem Abend bestritt Robindro Ullah, der uns ins Jahr 2045 mitnahm, sich SIRI in die Schulter implantieren ließ und interaktiv aufzeigte, wie sich das Recruiting in naher Zukunft ändern wird.

And the WINNER is: Henrik Zaborowski!  

So lautete das Votum des Publikums und auch von unserer Fachjury….und mirJ Hernik hatte sich auf das Konzept des slammes eingelassen und konnte neben der perfekten sprachlichen Umsetzung auch eine klare und stimmige Message transportieren. Dies merke man in der Halle: es war mucksmäuschenstill während seines Auftritts. Henrik, an dieser Stelle nochmals: Herzlichen Glückwunsch – Gewonnen – Zu Recht!

Foto: Marcel Grünelt, KTP

Foto: Marcel Grünelt, KTP

 

Lessons Learned – auch das muss sein

Experiment abgeschlossen – Proband lebt! Der Proband ist zwar noch in den Kinderschuhen und hat begonnen die ersten Schritte zu laufen. Dennoch wird er sich aber auf den Weg machen um bald bei den Großen sitzen zu dürfen. Da sind wir uns sicher. Natürlich gibt es aus Sicht der Veranstalter noch einige ToDo´s und auch neue Ideen die wir umsetzten und andenken werden und müssen. Sicherlich wird die Thematik der Zielgruppe und des durchgängigen Recruitingedanken noch genauer definiert werden. Dennoch haben wir es geschafft ein völlig neues und zukunftfähiges Format zu erfinden, entwickeln und umzusetzen. Alle an diesem Abend dargebotenen Inhalte waren super und haben gezeigt, was für eine Varianz dieses Arbeitsfeld in sich birgt und für alle dort Tätigen bereitstellt. Es hat auch gezeigt, das Unternehmen tatsächlich Aushängeschilder in Person von Recruitern und Personalmarketern haben und diese natürlich auch Kultur und Image ihres Arbeitgebers transportieren. Also bot auch der RecruiterSlam die Möglichkeit Unternehmen und seine Vertreter kennenzulernen.

Foto: Marcel Grünelt, KTP

Foto: Marcel Grünelt, KT

 

Danke – Danke – Danke!

Zu danken haben wir vielen: Unseren Slammer, die sich auf dieses Wagnis und Experiment eingelassen haben. Den Partnern und Sponsoren die dem Start Up RecruiterSlam vertraut und es unterstützt haben. Aber einer Person gilt besonderen Dank, denn ohne Tobias Meinhold und seiner Crew von KultuReservoir aus Biberach würde die Idee des RecruiterSlams immer noch auf ein Blatt Papier geschrieben in meiner Wohnung liegen. Mit seinem Know-How und der perfekten Moderation an diesem Abend konnte der Slam wachsen und zu einem unterhaltenden und erfolgreichen Abend werden, was er unstrittig auch war!

Die Zukunft wird zeigen was aus dem RecruiterSlam wird. Die ersten Rückmeldungen zeigten, dass wir eine zweite Auflage angehen sollten. Aber um hier neue Gedanken zu fassen werde ich mich in der Suppe nochmals umhören und ein wenig diskutieren. Einen solchen perfekten Rahmen bietet hierfür ein Event, dass seinen ersten erfolgreichen Start bereits letztes Jahr hatte und dieses Jahr in die zweite Runde geht: das weltweit erste klimaneutrale Net(t)working für frechmutige Personalix. Vielleicht sehen wir uns ja dort!

Michael Witt About Michael Witt

Nach meiner Ausbildung zum Tischler habe ich Sozialarbeit in Weingarten studiert und war danach 7 Jahre im Bereich der Beruflichen Fort- und Weiterbildung tätig. Dort war ich neben der Aufgabe als Seminarleiter vor allem als Koordinator für die konzeptionelle Entwicklung und Implementierung von Bildungsmaßnahmen im beruflichem Kontext verantwortlich und betreute dabei mehrere Standorte in Oberschwaben. Während dieser Zeit schloss ich den berufsbegleitenden MBA Studiengang ab und wechselte daraufhin in die Personaldienstleistung als Head of Recruiting. Seit 2013 beschäftigte ich mich in leitenden Konzern-Funktionen mit sämtlichen Facetten des nationalen und internationalen Recruitings. Dabei reichen meine Arbeitsinhalte von strategisch konzeptionellen Themen, über die Planung und Umsetzung operativer Recruiting Kampagnen bis hin zu Employer Branding und Personalmarketing.

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  1. […] Gerade in den einschlägigen Blogs wurden dazu auch einige Beiträge gepostet (Henrik Zaborowski, Persoblogger, Personalmarketing2null). Und auch die Blind HR Battle gingen in eine neue Runde. Zwei große […]

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