Recruiter Slam 2016 – mit Dichtkunst und Poesie in die Stuttgarter Nacht

Alter! – ist das was mit einfällt wenn mich die obligatorischen Fragen nach meinem Wohlbefinden und dem Mittwochabend erreichen. Alter! Wir hatten einen RecruiterSlam 2016, einen RecruiterSlam, der ein handfester und waschechter Poetry-Slam war. Alter! Es kamen gut 220 interessierte Personalerinnen und Personaler ins Wizemann-Areal um gemeinsam diesen Abend und seine Recruiting-Poeten zu feiern. Und die waren aufs Beste vorbereitet. Ihre Texte waren treffsichere Wortkunst und Poetry vom Feinsten. Und wir haben sie und uns gefeiert! Als Veranstalter und Ideengeber eines solchen Events hat man an so einem Abend immer einen ganz eigenen Blick auf die Geschehnisse. Daher ein Blick durch mein eigenes Brennglas.

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Verkehrschaos, Shoot-Out und Rainer

15.45 Uhr und der erste Stau auf dem Weg ins Wizemann. Na toll. Aber wie ich hörte, hatten noch einige eine etwas holprige Anreise. Daher war es umso schöner, dass auch schon zum Meet´n Greet, Abendessen und der Auslosung für die Vorrunde des Slams der „Happen“ Im Wizemann  schon prall gefüllt war. Wir hatten uns dieses Jahr entschieden, den Recruiter Slam 2016 in einem sogenannten Cup-System auszutragen. Heißt, wir hatten eine Vorrunde und ein Finale. In der Vorrunde sollten jeweils zwei der Recruiting-Poeten gegeneinander antreten und das Publikum sollte per Applaus über das Weiterkommen in die finale Hauptrunde entscheiden. Mit ein wenig Verspätung begann also Tobias Meinhold, der den gesamten Abend wieder bestens durchmoderiert hat, den RecruiterSlam und es gab dort auch schon von unserem Slam-DJ Felix Kaden der auch gleichzeitig selbst Slam-Poet ist den ersten Beitrag auf die Ohren. Danach zog unser letztjähriger Champion Henrik Zaborowski die Vorrunden Paarungen. Ein wenig später viel dann im Club des Im Wizemann der Vorhang und der RecuiterSlam 2016 begann. Mein Plus, jetzt wieder im absoluten Normalzustand, konnte leider nicht lange auf diesem Niveau verweilen, denn was nun folgte, war nahezu…naja…mein Wunschtraum gewesen…bis jetzt! Begonnen mit Nora und Heiko, gefolgt von Jannis und Sören und zuletzt mit der Gruppe aus Robin, Jan und Ute gab es mächtig Wortkunst, Wortwitz und ein Lied über Rainer, dem Personaler mit den kalten Füßen zu hören. Slammende, reimende und singende Personaler hat man auch nicht alle Tage. Wir schon! Und das auf bestem Niveau, ohne Allüren und Eitelkeiten. Alter! Auch das Publikum war merklich begeistert und brachte dies lautstark nach jedem Auftritt zum Ausdruck. So nahm der Slam seinen Lauf und rückte  Entscheidung um Entscheidung näher an das Finale heran.

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Es kam wie es musste – Das Finale

Nach einer kurzen, aber für mich notwendigen Pause, ging es in die Hauptrunde. Leider konnten nicht alle der angetretenen Slammer ihre zweiten Texte vortragen. Aber so waren sie nun mal, die Regeln. In der Hauptrunde gekommen waren: Nora, Jannis, Robin und Jan. Nun galt es für die Finalisten natürlich das Niveau zu halten bzw. noch eine Schippe drauf zu legen. So zumindest war meine Erwartung. Sie wurde eingelöst! Wir hörten wieder 4, sehr unterschiedlicher Texte, die allesamt unterhaltend waren. Alle 4 konnten die Stimmung im Saal weiterhin aufrechthalten und wir alle hatten großen Spaß an ihren Beiträgen. Und dann kam was kommen musste: die finale Abstimmung, der Applaus der die Entscheidung bringen sollte. Ein Kopf-an-Kopf Rennen das Jannis für sich entscheiden konnte. Wir gratulieren herzlich! Wie bei einem Slam üblich bekam er eine gute Flasche Whiskey und das obligatorische RecruiterSlam Sieger-Mikrophon überreicht! Wir haben einen neuen Champion!

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Es war ein Fest – es gilt zu danken!

Natürlich vielen! Auch wenn man irgendwo beginnen muss, will ich dies mit unseren Bühnen-Gästen machen: Tobias Heyel und Wehwalt Koslovsky. Beides Slam-Poeten und Profis, die jeweils einen ihrer Texte zum Besten gaben und dem Slam noch einen schönen zusätzlichen Drive gaben. Wehwalt stellte zudem kurz sein neues Projekt vor, bei dem es um deutsche Dichter geht. Wer mehr wissen will dazu und auch supporten möchte findet hier mehr über dichtorama365. Dank gilt unseren Sponsoren, Partnern und den Medien die uns das Ganze erst richtig möglich machen. Auch nochmals an die Slammer! Alter, Hut ab! Ihr habt Zeit und Mut investiert uns an diesem Abend zu unterhalten und auch in neue HR-Welten mitzunehmen. Dank! Den Zuschauern, den Besuchern, dem Publikum: schön das ihr da ward. Es hat uns gefreut mit euch dieses Fest zu feiern. Und zu guter Letzt: Tobi! – mitsamt deiner ganzen Crew. Dank euch weiß ich nun wie man Slams organisiert und das meine Idee des RecruiterSlams auch in Echt funktioniert. Alter, was ein Abend!

Michael Witt About Michael Witt

Nach meiner Ausbildung zum Tischler habe ich Sozialarbeit in Weingarten studiert und war danach 7 Jahre im Bereich der Beruflichen Fort- und Weiterbildung tätig. Dort war ich neben der Aufgabe als Seminarleiter vor allem als Koordinator für die konzeptionelle Entwicklung und Implementierung von Bildungsmaßnahmen im beruflichen Kontext verantwortlich und betreute dabei mehrere Standorte in Oberschwaben. Während dieser Zeit schloss ich den berufsbegleitenden MBA Studiengang ab und wechselte daraufhin in die Personaldienstleistung als Head of Recruiting. Mit dem Wechsel 2013 zu Voith Industrial Services übernahm ich die Verantwortung für das bundesweite Recruiting einer Division. In diesem Bereich beschäftige ich mit sämtlichen Facetten des Recruitings.

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