Ausbildungsmarketing – Das Informationsverhalten der Generation Z

Das Jahr 2014 ist von Jo Diercks zum Jahr der Berufsorientierung ernannt worden und viele Blogger (u.a. Gero Hesse mit seinem Blog „saatkorn“, Henner Knabenreich mit „personalmarketing2null“ und Markus K. Reif mit „reif.org“ ) unterstützen dies mit eigenen Beiträgen. So auch ich. Ohne hiervon schon etwas zu ahnen, habe ich mich im ersten Halbjahr 2013 mit meiner Bachelor-Thesis dem Ausbildungsmarketing gewidmet.

Genauer gesagt ging es um die Frage: „Wie informiert sich die Jugend von heute über Ausbildungsplätze?“. Dieser spannenden Fragestellung ging ich im Rahmen meiner Bachelor-Thesis nach und erforsche auf Grundlage eigener empirischer Studien das Informationsverhalten von Schülern. Wollen die Schüler sich wirklich über Social Media Kanäle über Ausbildungsunternehmen informieren? Werden Azubi-Blogs und Azubi-Videos genutzt oder will der Schüler von heute sich über die klassischen Quellen (Berufsmessen, Bewerbungstraining, etc.) über Ausbildungsunternehmen informieren? Wie denkt der Schüler der 2014 seinen Schulabschluss erlangt also darüber? Viele spannende Fragen und vor allem interessante Ergebnisse, mit denen der ein oder andere so nicht rechnen würde!

Zur Studie:

Im Rahmen der Studie wurden 650 Fragebögen an kooperationsbereite Schulen im Umkreis von Düsseldorf versandt, von denen 385 Bögen zurückgeschickt wurden. Somit ergibt sich eine Rücklaufquote von 59%, womit die Studie als repräsentativ bezeichnet werden kann.

Die Geschlechtsverteilung liegt bei 58% weiblichen Teilnehmerinnen und 42% männlichen Teilnehmern. Das Alter der Schüler verteilte sich auf 20% 16-Jährige, 33% 17-Jährige, 20% 18-Jährige, 16% 19-Jährige, 7% 20-Jährige und 4% 21-Jährige und älter.

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Bei den befragten Schülern waren drei Schulformen vertreten. Neben dem Gymnasium mit einem Anteil von 49% wurden Schüler der Höheren Handelsschule/Fachoberschule (31%) und des Wirtschaftsgymnasiums (20%) in die Umfrage involviert. Die regionale Verteilung war dabei fast ausgeglichen. Der Befragungsanteil im Rhein-Kreis Neuss lag mit 28% knapp vor der Stadt Düsseldorf mit 27%. Es folgten die Stadt Krefeld mit 24% und der Kreis Mettmann mit 21%.

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Keine Überraschung, das Internet ist die Hauptquelle für Schüler!

Zuerst wurde gefragt, in welcher Form sich die Schüler über mögliche Ausbildungsunternehmen informieren wollen, um dabei das Informationsverhalten der Schüler näher analysieren zu können. Mit einem Anteil von 69,89% wurde das Internet am häufigsten als Informationsquelle genannt. Ebenfalls eine hohe Beliebtheit für Informationen wies die Agentur für Arbeit (39,78%) auf, sowie Berufsmessen (26,11%). Hingegen zählten Praktika (3,23%), Lehrer (0,72%) und die Schule generell (5,38%), zu den Informationsquellen, die die Schüler deutlich weniger nutzen.

 

Trotz Internetnutzung, Social Media ist als Informationsquelle „out“!

Um das Informationsverhalten letztlich einzugrenzen, wurden den Schülern sieben Aus-sagen zum Thema Ausbildung genannt, die sie mit „Stimme voll zu“, „Stimme zu“, „Stimme weniger zu“, „Stimme nicht zu“ und „Weiß nicht“ bewerten sollten. Besonders in der Ergebnisbetrachtung ist aufgefallen, dass die Aussage „Ich folge bei Facebook einer Karriereseite von einem Unternehmen“ von 68,83% der befragten Schüler mit „Stimme nicht zu“ bewertet worden ist. Ebenfalls einen hohen Anteil der Bewertung „Stimme nicht zu“ haben die Aussagen „Ich schaue mir gerne Azubi-Videos bei Youtube an“ (69,91%) sowie „Ich informiere mich bei kununu.com über Ausbildungsbetriebe“ (69,35%) und „Ich nutze Azubi-Blogs, um mir ein Bild vom Unternehmen bilden zu können“ (56,62%) erhalten. Die klassischen Methoden wie „Bewerbungstraining“ und „Berufsorientierungsmesse“ erhielten den meisten Zuspruch der Schüler. So wurde die Berufsorientierungsmesse mit 25,19% „Stimme voll zu“ und mit 29,61% „Stimme zu“ bewertet. Die Teilnahme an einem Bewerbungstraining erhielt insgesamt den meisten Zuspruch und zwar mit einer Bewertung von 36,69% „Stimme voll zu“ und einer Bewertung von 37,14% mit „Stimme zu“. Der Punkt Unternehmensevents zum Thema Ausbildung wurde sehr unterschiedlich bewertet. Neben 24,42% der Schüler, die der Aussage, dass sie Unternehmensevents zum Thema Ausbildung besuchen, zustimmten, gibt es auch 27,01%, die dieser Aussage weniger zustimmten und gar 37,14% die dem überhaupt nicht zustimmten.

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Anders als gedacht, Eltern sind nicht Vertrauenspartner Nummer 1!

Weiterhin kann durch die Erhebung festgestellt werden, dass die Schüler nicht vorrangig den Aussagen der Eltern in Sachen Berufswahl vertrauen. Hier haben die Schüler angegeben, dass 51,95% den Aussagen der Eltern bzgl. Berufswahl vertrauen, welches lediglich den zweithöchsten Wert darstellt. Den höchsten Anteil an Vertrauen, was die Empfehlung einer Berufswahl anbelangt, haben die Schüler mit 61,30% in die Aussagen des Berufsinformationszentrums. Den niedrigsten Vertrauensanteil bei den Schülern hat die IHK mit gerade einmal 15,32%. Recht ausgeglichen mit jeweils rund 25% vertrauen die Schüler den Aussagen in Ausbildungszeitschriften (23,38%), den Aussagen von Freunden (25,45%), den Informationen auf Karriereseiten im Internet (26,49%) sowie den Aussagen von Lehrern (27,79%).

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Bewerbungstraining hilft Schülern!

Der hohe prozentuale Anteil an Schülern, die an Bewerbungstrainings teilnehmen, kann Auswirkungen auf die Frage haben, ob die Schüler sich in Sachen Bewerbung gut informiert fühlen. Diese Frage haben 81% der 385 teilnehmenden Schüler damit beantwortet, dass sie der Aussage, sie fühlen sich gut in Bewerbungssachen informiert, zustimmten. Die 19%, die die Frage mit „nein“ bewertet haben, gaben mit einem Anteil von 66,11% an, dass ihnen Bewerbungstrainings helfen würden. Weitere 20,37% gaben an, dass sie sich mehr Informationen zu diesem Thema wünschen. Und das in Zeiten, in denen das „deutsche Bildungsfernsehen“ seinen 30. Geburtstag feiert. Nun gut, auch andere Sender haben sicherlich dazu beigetragen, dass die Qualität von Schülerbewerbungen stetig steigt 😉 (Achtung Ironie!)

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Die Ausbildung knapp vor dem Vollzeitstudium!

Weiterhin kann anhand der Studie festgestellt werden, dass neben der Ausbildung mit 41,04%, das Vollzeitstudium mit 38,70% die vorrangigen Perspektiven nach dem Schulabschluss sind. Jedoch streben 29,61% der Schüler auch ein duales Studium an. Immerhin 14,03% der Befragten gaben an, dass sie noch nicht wüssten, was sie nach dem Schulabschluss machen möchten. Bei den Schülern, die „Sonstiges“ angegeben haben (7,79% der Schüler), ist der Punkt „Ausland“ mit 60% am häufigsten genannt worden. Die hier aufgeführten Punkte müssen allerdings unter dem Aspekt gewertet werden, dass die empirische Studie fokussiert ist auf Schüler von Gymnasien, Wirtschaftsgymnasien sowie Fachoberschulen/Höheren Handelsschulen (Wirtschaft/Verwaltung).

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 Social Media ist „out“, Eltern sind nicht die Nummer 1: Was müssen wir also tun?

Schlussfolgernd kann bei der Analyse der Befragung festgehalten werden, dass die Informationsmöglichkeiten über Social Media Kanäle (u.a. Facebook und Blogs) bislang nur geringen Zuspruch finden, trotz der hohen Nutzung des Internets als Informationsquelle zu Ausbildungsthemen. Die klassischen Methoden wie Berufsorientierungsmesse und Bewerbungstraining sind hingegen stark genutzte Möglichkeiten. Als Fazit steht ebenso fest, dass die Eltern nicht Vertrauenspartner Nummer 1 in Sachen Berufswahl sind und der IHK in diesem Zusammenhang sehr wenig vertraut wird. Des Weiteren fühlen sich die Schüler zu einem großen Teil in Sachen Bewerbung gut informiert, und jene Schüler, die sich nicht gut genug informiert fühlen, würden klassische Bewerbungstrainings als Informationsquelle bevorzugen. Alle die dauerhaft davon sprechen, Social Media sei die Lösung für den von McKinsey schon 1998 ausgelobten „war for talents“. Wie wir jedoch anhand der Befragung sehen, ist dies nicht so. Der Schüler ist darauf bedacht, die klassischen Kanäle zu nutzen und will gar nicht über sein privates Netzwerk „Facebook“ Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten sammeln. Geht nun also der Hype von „Social Media“ wieder in die Richtung, alle Unternehmen rennen in die Schulen zum Bewerbertraining und fahren auf zig Berufsorientierungsmessen? Auch der Part der Eltern sollte nicht unterschätzt werden! Ich bin jedenfalls gespannt, was das Jahr 2014 so neues im Ausbildungsmarketing bringt. Die Unternehmen müssen jedenfalls als Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Ausbildungsmarketing erst einmal verstehen, wie ihre Zielgruppe lebt und tickt.

Und nun los, welche Trends werden im Ausbildungsmarketing 2014 und den Folgejahren kommen? 😉

Alexander Hohaus About Alexander Hohaus

Alexander Hohaus (M.sc.) ist in den Bereichen Employer Branding und Personalmarketing zuhause. Bereits in seinem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Kommunikation, Marketing und Arbeitsrecht begeisterte ihn dieses Themenfeld und er sammelte Erfahrung im HR-Bereich als studentischer Mitarbeiter bei verschiedenen Unternehmen. In seiner Bachelorarbeit erforschte er das Informationsverhalten der Generation Z in Bezug auf das Thema Ausbildung. Zum Ende seines Traineeprogramms mit Schwerpunkt Personalmarketing bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank begann er sein nebenberufliches Masterstudium in Human Resource Management, welches er im April 2017 mit dem akademischen Grad „Master of Science“ beendet hat. Seine Masterarbeit verfasste er über das Thema „Der Point of Contact im Hochschulmarketing – Eine empirische Studie zur Untersuchung der Präferenzen in der Ansprache von Studierenden“. Beruflich ist er seit März 2015 als Referent Personalmarketing bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zuständig für die Themen Employer Branding und Personalmarketing. Er bloggt rund um die Themen Employer Branding und Personalmarketing.

Comments

  1. Franziska Gubesch says:

    Hallo lieber Herr Hohaus,

    auch ich befasse im Rahmen meiner Abschlussarbeit mit dem Thema Ausbildungsmarketing für die Generation Z.
    Könnten Sie mir ebenfalls die Studie und den Fragebogen zusenden?

  2. Hallo Herr Hohaus,

    auch ich werde mich in meiner Bachelorarbeit mit dem Thema Ausbildungsmarketing / Bindungsmanagement für Auszubildende beschäftigen und wäre daher sehr an ihrer Studie und v. a. ihrem Fragebogen interessiert.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir diese per E-Mail zukommen lassen könnten.

    Herzlichen Dank!

    LG, Fabienne 🙂

  3. Guten Tag Herr Hohaus,

    Ihre Befragung trifft den Nagel auf den Kopf. Wie soll mit der neuen Generation umgegangen werden und wie kann man seine Ausbildungsplätze trotz demografischem Wandel besetzten?
    Im Rahmen meiner Thesis beschäftige ich mich, wie viele andere auch, mit dem Thema Ausbildungsmarketing, vor allem im technischen Bereich. Um ein ansprechendes Marketingkonzept zu entwickeln, muss man die Zielgruppe kennen!
    Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Arbeit zukommen lassen könnten. Als Anregung, Inspiration und zum besseren Verständnis für die Generation Z.

    Beste Grüße aus Schiltach
    Lena Benz

  4. Nicole Moser says:

    Hallo Herr Hohaus,

    auch ich befasse im Rahmen meiner Abschlussarbeit mit dem Employer Branding für die Generation Z.
    Könnten Sie mir ebenfalls die Studie und den Fragebogen zusenden?

    Besten Dank im Voraus & Viele Grüße
    Nicole Moser

  5. Sophie Kirchenwitz says:

    Sehr geehrter Herr Hohaus,

    ich bin gerade auf Ihre Studie gestoßen. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema Ausbildungsmarketing interessiere ich mich ebenfalls sehr für Ihre Arbeit und würde diese gerne als Denkanstoß/ zur Inspiration lesen.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Studie zusenden würden!
    Vielen Dank im Voraus!

    Liebe Grüße
    Sophie Kirchenwitz

  6. Sehr geehrter Herr Hohaus,

    im Rahmen meiner Bachelorarbeit interessiere ich mich sehr für Ihre empirische Studie.
    Würden Sie mir freundlicherweise die empirische Studie und den Fragebogen zukommen lassen?
    Vielen Dank im Voraus!

    Mit freundlichem Gruß

    K.Hild

  7. Pauline Genge says:

    Sehr geehrter Herr Hohhaus,
    im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema: Generation Z- Rekrutierung und Bindung von Auszubildenden in der Pflegebranche, bin ich auf Ihren Blog gestoßen und wäre sehr an Ihrer empirischen Studie ( insbesondere an Ihrem Fragebogen) interessiert. Besteht die Möglichkeit, dass Sie mir Diese per Mail zukommen lassen ?

    Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

    Mit freundlichen Grüßen

    Pauline Genge

  8. Isabell Junger says:

    Hallo Herr Hohaus,

    könnten Sie mir bitte ebenfalls die Ergebnisse der Studie sowie verwendeten Fragebogen zusenden?

    Vielen Dank vorab.
    Mit freundlichen Grüßen
    Isabell Junger

    • Sehr geehrter Herr Hohaus,

      Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Bereich Employer Branding für die Generation Z interessiere ich mich sehr für Ihre empirische Studie.

      Würden Sie mir freundlicherweise die Studie und den Fragebogen zukommen lassen?
      Vielen Dank im Voraus!

      Mit freundlichem Gruß

  9. Sehr geehrter Herr Hohaus,

    Ich interessiere mich sehr für Ihre Studie, könnten Sie mir bitte die empirische Studie im Rahmen meiner Projektarbeit zur Verfügung stellen?

    Vielen Dank im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen,
    J. Werner

  10. Hallo Herr Hohaus,

    auch ich befasse im Rahmen meiner Abschlussarbeit mit dem Employer Branding für die Generation Z.
    Könnten Sie mir ebenfalls die Studie und den Fragebogen zusenden?

    Besten Dank im Voraus & Viele Grüße

  11. Sehr geehrter Herr Hohaus,

    auch ich schreibe meine Bachelorarbeit zum Thema „Generation Z“.
    Könnten Sie mir ebenfalls die Studie und den Fragebogen zusenden?

    Vielen lieben Dank im Voraus

    Mit freundlichen Grüßen
    Katharina Braun

  12. Hallo Herr Hohaus,

    ich werde meine Bachelorarbeit über das Thema „Ausbildungsmarketing- Das Informationsverhalten der Generation Z“ schreiben und wollte daher nachfragen ob Sie mir Ihre Studie und den Fragebogen zusenden könnten?

    Beste Grüße

    Janine Merz

  13. Catherine Blumschein says:

    Guten Tag Herr Hohaus,

    auch ich beschäftige mich im Rahmen meiner Bachelorarbeit mit den veränderten Anforderungen der Generation Z und bin an Ihrer empirischen Studie sehr interessiert. Können Sie mir die Studie sowie den blanko Fragebogen ebenfalls zuschicken?

    Vielen Dank im voraus!
    Mit freundlichen Grüßen,

    Catherine Blumschein

  14. Hallo Herr Hohaus,

    könnten Sie mir ebenfalls ihre empirische Studie zur Verfügung stellen? Sowie den Blankofragebogen.
    Ich bin derzeit selbst dabei eine Arbeit diesem Thema zu verfassen.

    Vielen Dank vorab und viele Grüße

  15. Hallo Herr Hohaus,

    könnten Sie mir freundlicherweise Ihre Studie ebenfalls zukommen lassen?
    Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema „Generation Z“ wäre diese sehr interessant.

    Vielen Dank im Voraus.

  16. Valentina Ostermann says:

    Hallo Herr Hohaus,

    im Rahmen meiner Bachelor Thesis beschäftige ich mich zur Zeit mit Kommunikationskanälen und -inhalten von potenziellen Auszubildenden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir ihre empirische Studie und einen Blanko-Fragebogen zusenden würden, das wäre sehr hilfreich und interessant für mich.
    Beste Grüße

  17. Hallo Herr Hohaus,

    könnten Sie mir ihre empirische Studie im Rahmen meiner Bachelorthesis ebenfalls zur Verfügung stellen?

    Vielen Dank und ganz liebe Grüße!
    Jessica H.

  18. Hallo Herr Hohaus,

    ich arbeite derzeit an meiner Bachelor Thesis und beschäftige mich ebenfalls mit der Generation Z und geeigneten Rekrutierungsstrategien (für KMU). Würden Sie mir Ihre empirische Studie ebenfalls zur Verfügung stellen?

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Christina Beyer

    • Sandra Intemann says:

      Hallo Christina,
      das klingt nach einem spannenden Thema! Ich habe meine Thesis über Bindungsmanagement der Gen Y in der Ausbildung geschrieben. Würde deine Thesis gern mal lesen, biete dir meine auch gern an! Wenn du Interesse hast, schreib mir gern eine Mail. Danke 🙂
      Sandra

      • Hallo Frau Intemann,

        ich werde mich in meiner Thesis genau diesem Thema widmen. Ich würde mich sehr über ihre Thesis zum einlesen freuen. Sie können mir gerne eine E-Mail schreiben.

        Vielen Dank!!

        LG, Fabienne

  19. Hallo Herr Hohaus,

    würden Sie mir Ihre empirische Studie/Bachelorarbeit ebenfalls per Mail zur Verfügung stellen? Wäre sehr hilfreich für meine Bacheloarbeit rund um das Thema „Ausbildungsmarketing Generation Z“.

    Vielen Dank & viele Grüße
    Anja Zölch

    • Sandra Intemann says:

      Hallo Anja,
      das klingt nach einem spannenden Thema! Ich habe meine Thesis über Bindungsmanagement der Gen Y in der Ausbildung geschrieben. Würde deine Thesis gern mal lesen, biete dir meine auch gern an! Wenn du Interesse hast, schreib mir gern eine Mail. Danke 🙂
      Sandra

  20. Katharina Güler says:

    Könnten Sie mir bitte auch Ihre Ergebnisse zusenden?

    Vielen Dank.

  21. Hallo Herr Hohaus,

    würden Sie mir ebenfalls bitte ihre empirische Studie bzw. Bachelorarbeit zur Verfügung stellen?

    Ich beschäftige mich derzeit mit Berufs- und Ausbildungsmessen im Rahmen meiner Bachelorarbeit und wäre Ihnen hierfür sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Julia

  22. Hallo Herr Hohaus,

    könnten Sie mir ebenfalls ihre empirische Studie bzw. Bachelorarbeit zur Verfügung stellen?
    Ich bin derzeit selbst dabei eine Bachelorarbeit zu diesem Thema zu verfassen.

    Vielen Dank vorab und viele Grüße

  23. Kristin Hartmann says:

    Hallo Herr Hohaus,

    könnten Sie mir die empirische Studie im Rahmen meiner Seminararbeit zur Verfügung stellen?

    Viele Grüsse
    K.H.

  24. Nicolas Weiland says:

    Sehr geehrter Herr Hohaus,
    ich arbeite im Moment im Zuge eine Projektes an meiner Schule an der Frage wie sich Jugendliche, insbesondere der Genration Z, über die Berufswahl und Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Könnten Sie mir bitte die empirische Studie mit den Schülern zu kommen lassen? Sie würden mir damit sehr helfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Nicolas Weiland

  25. Guten Tag Her Hohaus,

    guter Artikel.

    Das Thema der Generation Z interessiert uns auch sehr (schauen Sie mal hier: http://www.agentur-jungesherz.de/generation-z/) Da haben wir auch eine schöne Grafik zu dem Thema erarbeitet. Im Vergleich zur Generation Y gibt es dann doch einige Unterschiede.

    Eine Frage bleibt aber bei dem Thema: Sehen Sie eine Chance, dass wir Ihre Studie auch mit Veröffentlichen können? Gern als PDF zum Download auf unserer Website.

    Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

    Grüße

  26. Hallo Herr Hohaus.

    wir von http://www.schulmarketing-ausbildungsmarketing.de haben Ihren Beitrag sehr gern gelesen. wirklich gut geschrieben!

    Wären Sie an einem Gastbeitrag auf unserer Seite interessiert bzw. gibt es Inhalte, welche wir bei uns veröffentlichen dürften? Eine PDF für unsere Leser wäre natürlich absolut klasse.

    Vielen Dank und viele Grüße,
    J. Stark

  27. Sehr geehrter Herr Hohaus,

    das ist eine sehr interessante Studie, die Sie da veröffentlicht haben. Vielen Dank dafür! Allerdings habe ich einige Schwierigkeiten das alles so zu glauben, denn ein paar Ergebnisse Ihrer Studie entsprechen so gar nicht meinen Beobachtungen.

    Ich bin Personalreferent und Ausbilder bei einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen und besuche jedes Schuljahr die unterschiedlichsten weiterführenden Schulen, um mit den Schülern Vorstellungsgespräche zu trainieren. Hierbei komme ich mit Schülern von Hauptschulen, Realschulen und auch Gymnasien in Kontakt. Ich möchte, dass Sie dies als Anregung zur Diskussion verstehen und bitte nicht als „nörgeln“ oder persönliche Kritik.

    Meine Beobachtungen sind, wie bereits erwähnt, völlig andere.

    Das Thema Eltern: Die Eltern haben aus meiner Erfahrung heraus tatsächlich einen ganz enormen Einfluss auf die Jugendlichen bei dem Thema Berufswahl. Die Jugendlichen unterhalten sich mit Ihren Eltern und wissen sehr genau, was diese beruflich so machen und sie wollen es wissen! Warum sonst machen viele Kinder in den Betrieben, wo ein Elternteil arbeitet auch ihr Schülerpraktikum? Wenn man mal davon absieht, dass es der einfachste und sicherste Weg ist, an ein Praktikum zu kommen. Warum ist das so? Meine Vermutung ist, dass die Jugendlichen einfach mehr auf das Wissen von anderen setzen. Warum googlet diese Generation denn sonst alles, anstatt selber zu überlegen? Zudem sieht diese Generation ihre Eltern eher als Kumpel und nicht als Eltern, denn leider wird die eigentliche Erziehung heute auf die Kindergärten und Schulen abgewälzt. Natürlich nicht bei allen und immer, aber gefühlt ist das ziemlich häufig. Ich bin mir sicher jeder hat selber genügend solcher Beispiele vor Augen! 😉

    Mir ist bei der Wahl der Grundgesamtheit nicht so ganz wohl. Warum werden nur Schüler befragt, die nach ihrem Schulabschluss eine Hochschulzugangsberechtigung haben? Die Region wurde aus praktischen Gründen gewählt nehme ich an?

    Besteht die Möglichkeit, dass man die Fragebögen mal sehen kann. Natürlich eine Blankoversion! 😉

    Ich habe in einer Abschlussrunde an einer Realschule der gesamten Stufe die Frage gestellt, wer von den Jugendlichen facebook nutzt. Gut 95 % der Schüler haben die Hand gehoben. Die nächste Frage, wer sich per Facebook über einen möglichen Ausbildungsbetrieb informieren würde, waren noch gut 30 % der Hände oben. Social Media ist für uns Unternehmen mit Sicherheit nicht das Nonplusultra, aber es ist eine gute und einfache Möglichkeit mit Jugendlichen in Kontakt zu treten.

    Ich kann die Aussage von Herrn Oettinger nur voll unterschreiben. In der heutigen Situation, wo Informationen in nahezu unendlichen Mengen, fast überall zur Verfügung stehen und man als junger Erwachsener schlichtweg Angst hat einen großen Fehler zu machen, ist es schier unmöglich JETZT die richtige Entscheidung für dein Leben zu treffen. Es könnte ja noch was Besseres geben! Getreu nach dem Motto: Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch noch was Besseres findet. Die Jugendlichen legen sich heute sehr spät fest mit ihren Entscheidungen.

    Ich freue mich auf Feedback!

    Beste Grüße

    Mark Helfmeier

    • Alexander Hohaus Alexander Hohaus says:

      Hallo Herr Helfmeier,

      erstmal vielen Dank für Ihren langen Kommentar.
      Die Region ist aus praktischen Gründen gewählt worden, da eine deutschlandweite Befragung die Kapazitäten einer Bachelor-Thesis gesprengt hätte. Selbst beim Rücklauf von 385 Bögen in Papierform war ein enormer Zeitaufwand nötig, um die Bögen mit einem Statistikprogramm auszuwerten. Ob Sie den Ergebnissen glauben oder nicht, dass überlasse ich Ihnen natürlich, allerdings habe ich noch alle ausgefüllten Bögen und kann somit behaupten, die Ergebnisse entsprechen 1 zu 1 den ausgefüllten Bögen der Schüler.

      Das bei dieser Studie nur Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung eine Rolle spielten haben, hat damit zu tun, dass ich die Arbeit praxisnah bei meinem Arbeitgeber geschrieben habe und ebenfalls empirische Studien mit unseren Azubis eingeflossen sind. Da wir nur Azubis mit Abitur bzw. Fachhochschulreife einstellen, haben wir bewusst entschieden, auf Realschüler u.ä. zu verzichten.

      Den Fragebogen kann ich Ihnen gerne einmal zur Verfügung stellen, jedoch muss ich einige interne Fragen ausschwärzen, diese werden jedoch für Sie auch nicht interessant sein. (Kommt dann per E-Mail direkt zu Ihnen)

      Bei meiner Frage: „Welchen Aussagen vertrauen Sie in Sachen Berufswahl am meisten?“ ging es um die Schwerpunktsetzung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Eltern ein zu vernachlässigender Faktor sind, jedoch haben die Schüler am meisten Vertrauen in die Aussagen des Berufsinformationszentrums.

      Zum Thema „Social Media bzw. Facebook“. Selbstverständlich ist die Generation Z heutzutage überall im Internet unterwegs und auch in Netzwerken präsent, jedoch wird dies von Schülern hauptsächlich privat genutzt und nicht zur Information von beruflichen Möglichkeiten angesehen.

      Viele Grüße
      Alexander Hohaus

      • Hallo Herr Hohaus,

        danke für die schnelle Antwort. Ich habe mir schon so etwas gedacht, dass es einen bestimmten Grund geben muss, warum die Grundgesamtheit so gewählt wurde. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir den, gerne auch teils geschwärzten, Fragebogen zukommen lassen würden.

        Ich wollte niemals in Frage stellen, ob die Daten, die Sie analysiert haben, richtig sind. Ich wollte Ihnen hier nicht zu nahe treten, es war nicht meine Absicht jemanden zu kränken. Bitte entschuldigen Sie vielmals, wenn ich Ihnen hier zu nahe getreten bin. Sorry!

        Beste Grüße

        Mark Helfmeier

  28. René Heymann says:

    Hallo Alexander Hohaus, ich fand ihre These auf Basis Ihrer Studien sehr interessant, wo kann man die Studie/Bachelor- arbeit im Detail ansehen?

    Beste Grüße René Heymann

    • Alexander Hohaus Alexander Hohaus says:

      Hallo Herr Heymann,

      leider kann ich Ihnen die gesamte Bachelor-Thesis nicht zur Verfügung stellen, da auch interne Unternehmensdaten in die Arbeit integriert sind.
      Einzig die empirische Studie der Schüler kann ich Ihnen bis auf wenige Punkte zur Verfügung stellen.

      Viele Grüße
      Alexander Hohaus

      • Stefanie Kronmüller says:

        Hallo Herr Hohaus,

        ich finde Ihre Studie sehr interessant. Könnten Sie mir diese bzw. Ihren Blanko-Fragebogen zukommen lassen?

        Vielen Dank vorab und freundliche Grüße
        Stefanie Kronmüller

        • Alexander Hohaus Alexander Hohaus says:

          Hallo Frau Kronmüller,

          ich sende Ihnen den Blanko-Fragebogen in den kommenden Tagen einmal per E-Mail zu. Die gesamte Studie kann ich Ihnen auf Grund interner Daten nicht zur Verfügung stelen.

          Viele Grüße und noch ein frohes Osterfest.
          Alexander Hohaus

          • Stefanie Kronmüller says:

            Hallo Herr Hohaus,

            ich hoffe Sie hatten schöne Ostern. Bislang ist bei mir leider noch keine E-Mail eingegangen.
            Es ist überhaupt kein Problem, dass Sie mir nicht die gesamte Studie zur Verfügung stellen können, das ist völlig verständlich.
            Ich bin sehr an diesem Thema interessiert, da ich momentan selbst eine Recherche zu dieser Thematik durchführe.

            Vielen Dank vorab und freundliche Grüße
            Stefanie Kronmüller

  29. Kurze Rückfrage: Wenn ich mir anschaue, wir lang die „Stimme nicht zu“-Balken über alle Kanäle hinweg sind – wie viele der Teilnehmer haben sich überhaut schon einmal irgendwie informiert? Und wie würden die Balken aussehen, wenn man nur diesen Teil der Stichprobe betrachtet?

    • Alexander Hohaus Alexander Hohaus says:

      Hallo Herr Rose,

      die Balken wären nahezu unverändert, da die Befragung ausschließlich bei Schülern durchgeführt wurde, die 2014 ihr Abitur erlangen und somit mitten im Entscheidungsprozess stehen.

      Viele Grüße

  30. Hallo Herr Hohaus,

    bei Ihrem interessanten Artikel bin ich über die Rolle der Eltern gestolpert. Laut trendence Schülerbarometer mit über 10.000 Antworten von Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet antworten über 80% auf die Frage „Wer hat besonders großen Einfluss auf Ihre Zukunftspläne?“ über 80% mit „Familie“. Die Familie hat demnach mit riesigem Abstand den größten Einfluss, auf Platz zwei folgen Freunde. Erst sehr viel später kommen andere Meinungsbildner. M.E. glauben Schüler zurecht, dass z.B. Berufsinformationszentren einen besseren Überblick über den Arbeitsmarkt haben als Ihre Eltern und „vertrauen“ deshalb diesen Informationen eher. Dies bedeutet aber nach meinem Verständnis nicht, dass der Einfluss eines Informationszentrums höher ist, als der Einfluss der Eltern bzw. der Freunde.
    Mit besten Grüßen
    Achim Oettinger

    • Hallo Herr Oettinger,

      ich sehe das ganz genau wie Sie. Wir haben im Rahmen des Ausbildungsmarketings der TK ebenfalls eie Zielgruppenstudie durchgeführt, die genau das bestätigt, was Sie schreiben. Was – wie Sie ja sagen – nciht heisst, dass man diesen Informationen mehr vertraut. Oftmals empfinden Jugendliche den elterlichen Einfluss ja auch als „Druck“.

      Beste Grüße
      Jürgen Sorg

    • Hallo Herr Oettinger und Herr Hohaus,

      anstatt zu „nörgeln“ erst einmal Lob und Respekt für diese Studie. Zu den Ergebnisse habe ich zwei eigene Thesen.

      1. Was die Eltern betrifft: Ich denke hier ist der Wunsch eher Vater des Gedanken, denn noch immer folgen sehr viele junge Menschen dem Druck der Eltern (spätestens wenn sie merken, das alles andere bedeuten würde, das man sich intensiv damit beschäftigen und suchen muss)

      2. Social Media ist out benenne ich als eine ebenso falsche Aussage wie die, das mobile recruiting nicht genutzt wird. Ich denke auch die wenigstens Schüler haben sich während der Schulzeit aktiv damit befasst, und einige Quellen haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. So lange FB Karriereseiten wie Werbekanäle besteuert werden und wenig Nutzen bieten, werden diese auch nicht genutzt. Und Azubi Blogs? Schöne Idee, aber wer außer den Autoren und der HR Community kennt davon wirklich viele? Was präsent ist sind die Eltern und das Arbeitsamt (das hat Vater damals auch gemacht, das kann nicht schaden).

      Heißt für mich, wir müssen es schaffen aus der Dunstwolke rauszukommen und aufklären. Wo das geht? Da wo ich die Zielgruppen erwische… Soziale Netzwerke und Berufsmessen 😉

      Beste Grüße

      Stefan Lehmann

      • Hallo Herr Lehmann,

        mit meinem Kommentar möchte ich weder nörgeln noch den Beitrag von Herrn Hohaus gering schätzen. Allerdings glaube ich, dass die Rolle der Eltern und Freunde nach wie vor herausragend ist. M.E liegt dies auch daran, dass Studien- und Berufswahl ein sehr komplexes Thema geworden ist. Wie soll man beispielsweise bei über 16.000 Studiengängen in Deutschland die richtige Wahl treffen? Intensive Beschäftigung mit dem Angebot reicht dazu nicht unbedingt aus. Da liegt es doch auf der Hand, Menschen in die Entscheidung einzubeziehen, die einen sehr gut kennen. Dies ist natürlich auch nur eine These von mir.

        Beste Grüße
        Achim Oettinger

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